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befindet sich etwa 25 km südlich von Würzburg, an der A7 Ausfahrt Gollhofen. Kurz vor Gollhofen fahren Sie rechts ab. Nach etwa 3 km sind Sie in Gollachostheim. Der Gnadenhof befindet sich in der Ortsmitte, Kirchplatz 4, unmittelbar neben der Kirche.
Der Gnadenhof wurde von Susanne Pfeuffer und Martin Weid im Jahr 2007 erworben, modernisiert und für die Tierhaltung umgebaut.
Zur Zeit befinden sich auf dem Gnadenhof 26 Ziegen,
7 Hunde, 12 Katzen, 13 Meerschweinchen, 15 Kaninchen, 5 Schweine,
10 Hühner.
Siehe hierzu "Unsere Tiere".
Der Gnadenhof finanziert sich ausschliesslich durch Eigeninitiative, Tier-Patenschaften und Spenden.
Wir distanzieren uns hiermit ausdrücklich von unseriösen Organisationen, Vereinen und Sekten.
Der Gnadenhof in TV-Touring Mainfranken November 2008
Wir, Susanne Pfeuffer und Martin Weid, haben im Jahr 2006/2007 einen Dreiseit-Bauernhof gekauft, renoviert und einen Gnadenhof gegründet. Susanne hegte diesen Wunsch bereits seit mehreren Jahren, Martin ließ sich bereitwillig anstecken. Der Tierschutz bzw. Tierrechtsgedanke spielt in unserem Leben eine selbstverständliche Rolle. Wir wollen dazu beitragen, Tiere aus der Gewalt des Menschen zu befreien und sicher stellen, dass sie um ihrer selbst willen geachtet und geschützt werden und ihrer Art entsprechend leben können. Wir betrachten unsere Arbeit als "gemeinnützig" im Sinne des Einsatzes für eine gerechtere, humanere, tolerantere und sensiblere Gesellschaft, die allen Lebewesen mit Achtung, Liebe und Respekt begegnet. Selbstverständlich ist auch, dass wir kein Tier als Nahrungsmittellieferant missbrauchen, wir sind beide Vegetarier auf dem Weg zum Veganismus. Unsere Motivation ist nicht religiös geprägt, unser Engagement ist Ausdruck von Lebensbejahung und Lebensfreude und gibt uns zusätzlichen Lebenssinn. Uns beide verbindet nicht nur unsere Lebenspartnerschaft, sondern auch der qualifizierte Einsatz für Tiere als fühlende Mitlebewesen.
Finanzierung
Unser Gnadenhofprojekt finanzieren wir mit unseren Gehältern (wir arbeiten beide Vollzeit). Darüber hinaus sind wir allerdings dringend auf Spenden bzw. Patenschaften angewiesen. Finanzielle Mittel akquirieren wir durch glaubwürdige und konsequente Tierrechtsarbeit, jeder Spender kann sich gerne persönlich über den Einsatz der Zuwendungen ein Bild vor Ort machen.
Was können Sie tun?
Im Laufe der Zeit haben wir festgestellt, dass es uns beiden (neben unseren Berufen) möglich ist, ca. 50 Tieren ein artgerechtes Zuhause zu bieten. Momentan leben wir mit Ziegen, Schweinen, Hühnern, Kaninchen, Katzen und Hunden glücklich zusammen. Da einige unserer Tiere alt, krank und behindert sind, haben wir hohe Tierarztkosten zu schultern. Unsere dringendsten Projekte sind der Bau des Katzenaußengeheges und der Dachausbau für die Kaninchen bzw. Meerschweinchen. Dafür möchten wir Sie um Spenden bzw. Patenschaften bitten. Gerne können Sie uns und die Tiere besuchen, am besten am Wochenende; da wir keine festen Öffnungszeiten haben, sollten Sie sich ankündigen. Wir freuen uns auf Sie! Susanne Pfeuffer, Martin Weid & Co.
geboren: April 2011
auf dem Gnadenhof seit: August 2011
Aufnahmegrund: Rettung vor der Schlachtung
Unser Henry stammt von einem konventionellen Bauernhof, nur ein paar Kilometer von uns entfernt. Er wurde als 17. Ferkelchen geboren, viel zu klein, durch Sauerstoffmangel unterentwickelt und sehr schwach. Die Bauern wussten sich keinen Rat, Henry wurde einfach nicht größer. Seine Geschwister wuchsen in der Mast, Henry wurde immer weniger. Eine Tierschützerin aus Uffenheim-Wallmersbach hörte von ihm und brachte Henry homöopathische Arzneien, die ihn schnell auf die Beine brachten. Er wurde quirlig und selbstbewußt und konnte sich schließlich sogar in der nächsten Ferkelgruppe behaupten - obwohl diese Schweine ihn auch schnell an Größe überholten - er schlief einfach auf dem Rücken seiner Stallgefährten. Allerdings ist es in der fleischproduzierenden Landwirtschaft so, daß mit einem "Kümmerling" nichts anzufangen ist - oft werden diese Ferkel als "Spanferkel" verkauft. Damit Henry, der der Tierschützerin sehr ans Herz gewachsen war, nicht auch dieses Schicksal erleiden musste, wurde sie aktiv. Sie bat uns so hartnäckig, dass wir schließlich gar nicht anders konnten, als Henry hier aufzunehmen. Ideal schien uns diese Lösung nicht, da wir für Henry keinen Gefährten haben und er lediglich durch einen Zaun Kontakt zu unseren anderen Schweinen hat. Wir werden nun schnellstmöglich unsere Scheune für den kleinen Racker ausbauen und dann noch eine (bereits gefundene) Notfall-Schweinedame aufnehmen. Bis dahin vergnügt sich Henry (der bei uns doch tatsächlich angefangen hat zu wachsen), mit unseren Hunden im Hof. Er ist sehr aktiv, galoppiert wild grunzend vor und hinter den Hunden her und läßt sich immer neue Streiche einfallen. So fallen ihm Tische, Mülltonnen, Bälle, Schaufelstiele uvm. zum Opfer - es macht einfach Spaß, nach einem stressigen Arbeitstag als erstes die Mülltonne wieder aufzufüllen!
Kraßa (russisch: die Hübsche) lebte als verschreckte Straßenhündin in Moskau. Eines Tages wurde sie von einem Auto angefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde sie in das Geäst am Straßenrand katapultiert. Die Äste bohrten sich durch ihren Unterkiefer und stachen ihr ein Auge aus. Engagierte russische Tierschützer fanden sie schließlich nach mehreren Stunden (keiner der Umstehenden kümmerte sich um sie) und brachten Kraßa in eine Tierklinik. Dort wurde ihr gebrochener Kiefer gerichtet, das Auge konnte aber leider nicht gerettet werden und wurde entfernt. Nun lebt Kraßa in einem russischen "Tierheim". Dort werden aber alle Tiere nach einer kurzen Zeit getötet. Die russischen Tierschützer bezahlen "Tagegeld", damit die Hündin bis zum Flug Anfang August nicht getötet wird. Wir möchten Kraßa gerne hier bei uns aufnehmen und sie die schlimme Vergangenheit vergessen lassen. Die Kosten für den Flug und die Flugpatin sind allerdings enorm hoch (es sollen auch noch 4 weitere Hunde gleichzeitig ausgeflogen werden, damit sich der unglaubliche Aufwand noch mehr lohnt). Wir bitten Sie herzlich, uns finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen, damit die Aktion Anfang August auch wirklich klappen kann! Herzlichen Dank an alle Spender, wir freuen uns schon sehr auf unsere Kraßa!
Leni (Kraßa) heute auf dem Gnadenhof siehe "Unsere Tiere"

